Ampullen
Ampullen
Diese Ampulle enthält die gleichen Wirkstoffe wie die Feuchtigkeitsampulle, aber in anderen Konzentrationsverhältnissen. Durch die intensiv feuchtigkeitsspendende und straffende Wirkung, nicht zuletzt durch den höheren Anteil an Hyaluronsäure, ist diese Ampulle ideal bei mangelnder Spannkraft und feuchtigkeitsarmer Haut.
7 ml Ampulle
Art.-Nr. 1054
Aqua, Butylene Glycol, Alcohol, Urea, Panthenol, Sodium Lactate, Hyaluronic Acid, Allantoin, Lactic Acid
Aqua:
Wasser. Ist zu etwa 65 % am Gewicht des menschlichen Körpers beteiligt und damit für die Körperfunktionen, inklusive der der Haut, von elementarer Bedeutung. Wasser stellt bei vielen kosmetischen Produkten (wässrige Lösungen, Reinigungsmittel, Emulsionen) den Inhaltsstoff mit dem mengenmässig grössten Anteil der Formulierung dar und bildet in Emulsionen die Grundlage der wässrigen Phase. Wasser ist ein gutes Lösungsmittel für polare (hydrophile) Stoffe wie z. B. Alkohole, wasserlösliche Vitamine oder Salze. Für die Verwendung in kosmetischen Mitteln wird das eingesetzte Wasser in aller Regel vorbehandelt um Mikroorganismen, die zum Verderb des Produktes führen könnten, oder gelöste Salze, die unter Umständen die Stabilität von Emulsionen oder Gelen beeinträchtigen, zu entfernen (Entkeimung und Entsalzung).
Butylene Glycol:
Lösungsmittel mit feuchtigkeitsbewahrender Wirkung auf die Haut, sehr gute Verträglichkeit, sollte in täglich verwendeten Produkten dem Propylene Glycol vorgezogen werden
Alcohol:
Ethylalkohol: Körperidentisch. Wirkt erfrischend und antibakteriell. Dient auch als Lösemittel für andere Inhaltsstoffe. Entgegen anderslautender Behauptungen besteht bei normalen Einsatzkonzentrationen keine Gefahr einer austrocknenden Wirkung auf die Haut!
Urea:
Der wasserlösliche Harnstoff wird in zahlreichen kosmetischen Mitteln eingesetzt. Harnstoff ist Bestandteil der natürlichen Feuchthaltefaktoren der Hornschicht (Gehalt zwischen 7 % und 12 %; bei chronisch trockener Haut bis zur Hälfte niedriger) und verfügt über ein hohes Wasserbindungsvermögen. Er trägt zur nachhaltigen Befeuchtung der Haut bei und bewirkt eine Verringerung des Transepidermalen Wasserverlusts. Harnstoff wirkt keratoplastisch, in höherer Konzentration keratolytisch und wird daher auch zur Pflege von Psoriasis (Schuppenflechte) oder atopischer Dermatitis (Neurodermitis) betroffener Haut eingesetzt. Harnstoff ist ferner in der Lage, das irritierende Potential von Tensiden zu verringern.
Panthenol:
D-Panthenol = Provitamin B5: Verbessert und erhöht das Feuchthaltevermögen der Haut, wirkt entzündungshemmend, Juckreize werden gemildert oder gehemmt. Stimmulierung der Epithelisierung: Kleine Wunden (Rasur), Hautabschürfungen, Blasen klingen besser ab. Bei Anwendung in Haarpflegeprodukten wird es nicht nur auf Haar und Kopfhaut abgelagert, es penetriert auch in diese und wirkt dort langfristig. Da Pantothensäure ein wichtiger Bestandteil des gesunden Haares ist, dient die Vorstufe D-Panthenol laut wissenschaftlicher Studien als „Nahrung für das Haar”. Es verleiht dem Haar lang andauernde Feuchtigkeit, verbessert die Kämmbarkeit der Haare, reduziert die Bildung von gespaltenem Haar, verbessert den Zustand geschädigter Haare, verdickt das Haar und verleiht ihm Glanz. Die Brüchigkeit von Fingernägeln wird vermindert.
Sodium Lactate:
Natriumsalz der Milchsäure: Hat feuchthaltende Wirkung auf der Haut, mit dem physiologischen pH-Wert der Haut von durchschnittlich 5,5. Wichtiger Bestandteil des natürlichen Feuchthaltefaktors (NMF) und des Säureschutzmantels der Haut.
Hyaluronic Acid:
Ist ein natürlicher Bestandteil von Bindegewebe und extrazellulärer Matrix der Dermis. Chemisch betrachtet handelt es sich um ein langkettiges Polymer aus zwei Sacchariden (Zuckern). Hyaluronsäure (HS) ist in der Lage, bezogen auf ihr Eigengewicht sehr viel höhere Mengen Wasser zu binden. Auf diese Weise ist sie in der Lage, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen und durch Aufquellen die Haut zu straffen, wodurch Falten reduziert werden. Je nach Kettenlänge der HS-Moleküle können diese unterschiedlich tief in die Haut eindringen und dort ihre Wirkung entfalten. Die langkettige Hyaluronsäure ist für die Hautfeuchte besser geeignet als die kurzkettigen Versionen, dringt jedoch weniger gut in die Haut ein. Allerdings gibt es keine seriösen Nachweise, dass die Hyaluronsäure – unabhängig von der Kettenlänge – bis an den gewünschten Wirkort, in die Dermis (Lederhaut), vordringt: Sie kann die beiden Barrieren Hornschicht und Basalmembran nicht penetrieren. Handelsübliche Typen haben 50, 130, 300, 800 und 2.000 kDa. Eine Penetration wird ab 25 kDa für möglich gehalten, allerdings beobachtet man dann unter Umständen eine entzündungsfördernde Wirkung. Insofern ist die Anwendung der langkettigen Hyaluronsäure für die Behandlung trockener Haut am sinnvollsten. In kosmetischen Präparaten wird in der Regel das besser lösliche Natriumsalz der Hyaluronsäure (INCI: Sodium Hyaluronate) eingesetzt. Die Wirkungsweise beider Formen ist identisch.
Allantoin:
Allantoin ist ein körperidentischer, wasserlöslicher Stoff und mit Harnstoff chemisch verwandt. Er kommt in verschiedenen Pflanzen vor, wird für die Anwendung in der Kosmetik aber heute synthetisch hergestellt. Seine wichtigste Eigenschaft ist die Anregung der Zellneubildung. Er fördert Collagenbildung, Hautregeneration und Wundheilung, stimuliert die Desquamation, glättet die Haut und kann bei atopischer Dermatitis hautberuhigend wirken.
Lactic Acid:
Milchsäure. Kommt als Stoffwechselprodukt im Körper und auf der Haut vor, hat in höheren Konzentrationen und bei einem niedrigen pH-Wert von 2 bis 3 eine schälende Wirkung auf die Hornschicht, unterstützt in abgepufferter Form (physiologischer pH-Wert der Haut ca. 5,5) den Feuchtigkeitsgehalt und bewahrt den Säureschutzmantel der Haut.